Tracking in der Logistik
Der Logistikbereich hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Neue Unternehmen wurden gegründet, die danach streben, den großen Logistikunternehmen wie zum Beispiel UPS, FedEx oder der Post beziehungsweise DHL ordentlich Marktanteile abzunehmen. Und zwar mit Erfolg - viele Unternehmen, also Geschäftskunden, haben ihren Logistikanbieter gewechselt. Also waren die bisher dominierenden Unternehmen dazu gezwungen, ihr Leistungsportfolio nachhaltig zu verändern und auch neue Leistungen anzubieten, die über die reine Transportleistung weit hinaus reichen. So wurden neue Leistungsbereiche geschaffen, wie zum Beispiel Outsourcing-Beratung oder Optimierung bestehender Lieferketten. Ein weiteres Stichworte lautet: On demand Lösungen.
Aus dieser Entwicklung heraus ist das so genannte Trackingverfahren entstanden. Es wurde zunächst nur Business-Kunden angeboten. Beim Trackingverfahren erhält jede einzelne Lieferung eine Trackingnummer, welche auch dem Kunden mitgeteilt wird. Der Kunde kann anhand der Trackingnummer über eine spezielle Website jederzeit verfolgen, wo sich seine Lieferung befindet. Ein Konzept, das aufzugehen scheint, denn viele Unternehmen sind zu ihren ursprünglichen Logistikpartnern zurückgekehrt, weil ihnen das Trackingverfahren viele Vorteile schafft. So kann die Trackingnummer zum Beispiel an Kunden der Unternehmen weitergegeben werden, so dass auch diese bereits wissen, wann die Lieferung bei ihnen voraussichtlich eintreffen wird.
Aufgrund des großen Erfolgs wird dieser Service inzwischen auch Privatkunden angeboten. So kann heutzutage jeder Postkunde durch Eingabe der Trackingnummer in Erfahrung bringen, wo sich sein Postpaket aktuell befindet und wann es voraussichtlich beim Empfänger eintreffen wird. Bei einigen Logistikunternehmen wie zum Beispiel UPS funktioniert das Trackingverfahren sogar weltweit, d.h., Kunden können nicht nur nationale Warenlieferungen, sondern auch internationale Warenlieferungen jederzeit verfolgen.
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