Logistische Prozesse optimieren
Viele Logistikdienstleister sind in den vergangen Jahren dazu übergegangen, ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs im Logistikbereich maßgeblich zu erweitern. Während sich das Transportgeschäft nur wenig verändert hat, werden vor allem neue Services angeboten. Ein ganz großer Schwerpunkt sind Beratungsleistungen, die auch gern als Consultingservices bezeichnet werden. Einige der großen Logistikunternehmen haben ganze Beraterstäbe gegründet, die ihren Großkunden dabei helfen, logistische Prozesse zu optimieren. Denn die Logistik in einem Unternehmen umfasst wesentlich mehr als nur den Versand von Gütern und Waren.
Ein wesentlicher Bestandteil der Beratung ist Outsourcing-Consulting. Mittels Outsourcing sollen die Unternehmen deutlich Geld einsparen können. Unter Outsourcing versteht man, dass Prozesse - sowohl Produktionsschritte als auch Dienstleistungen - an andere Unternehmen ausgegliedert werden, die in der Lage sind, die Prozesse besser und kostengünstiger anzubieten. Gerade im Logistikbereich kann so einiges outgesourct werden. So nehmen die Berater hauptsächlich Lieferketten unter die Lupe und versuchen, diese zu optimieren. Zum einen sollen Prozesse beschleunigt werden, zum anderen aber auch Kosten eingespart werden.
Ein typisches Beispiel von Outsourcing im Logistikgeschäft ist das Auflösen von Zwischenlagerstufen. Bestehende Zwischenlager werden entweder aufgelöst und Lagerfläche kostengünstig bei anderen Logistikpartnern angemietet, oder gleich ganz aufgelöst. Letztendlich handelt es sich hierbei um eine stets sehr betriebswirtschaftliche Vorgehensweise, die teilweise nur schwer nochvollziehbar ist. Fakt ist allerdings, dass sich die Outsourcing-Programme bei den meisten Kunden schnell bezahlt machen und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Die Logistikdienstleister sind nämlich immer noch dabei, ihre Beraterstäbe zu vergrößern.