Luftfracht

Alle deutschen Flughäfen konnten in den vergangenen Jahren einen deutlichen Zuwachs im Luftfrachtgeschäft verzeichnen. Bedingt durch die fortschreitende Globalisierung werden immer mehr Frachtgüter per Flugzeug versendet. Von diesem Geschäft wollen die Flughafenbetreiber natürlich profitieren. Ständig entstehen neue Cargohallen, in denen jede Nacht zigtausende von Paketen abgefertigt und in sämtliche Länder der Welt verschickt werden.

Das bisher größte europäische Logistikzentrum für Luftfracht befindet sich in der Nähe von Köln. Von dort aus koordiniert UPS seine Luftfracht, die aus sämtlichen Ländern der Welt eintrifft und anschließend umgeladen und weiter verfrachtet wird. Das Logistikzentrum ist in der Lage, bis zu 100.000 Paket pro Nacht abzufertigen. Doch es ist noch ein größeres Cargo-Zentrum in der Entstehung. Nahe Dresden baut DHL eine noch größere und leistungsstärkere Anlage - die demnächst in Betrieb gehen soll.

Unter den Dienstleistern für Luftfracht tobt unterdessen ein großer Kampf. Allesamt sind bemüht, um Kundenaufträge zu kämpfen. Mit verschiedenen Dienstleistungen versuchen sie, die Unternehmenskunden an sich zu binden. So werden beispielsweise Leistungen wie interkontinentaler Expressversand angeboten, die allerdings nicht gerade günstig sind. Doch wie viele Kunden diese teuren Leistungen tatsächlich in Anspruch nehmen, ist nur schwer abzuschätzen.

Trotzdem müssen sich die Luftfracht-Dienstleister keine Sorgen machen, denn die Nachfrage nach ihren Leistungen und Services steigt. Denn wie zu Beginn dieses Artikels schon beschrieben, ist aufgrund der Globalisierung ein deutlicher Zuwachs im internationalen Frachtversand festzustellen. Und dadurch, dass Deutschland in Europa sehr zentral liegt, haben wir das Glück, dass sich viele dieser Unternehmen wie zum Beispiel UPS, FedEx oder DHL dazu entscheiden, ihre Logistikzentren in Deutschland zu errichten, was wiederum Arbeitsplätze schafft.

 

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